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aufgeklärt

Ist Glaube gleich Wahrheit? Martin Luther glaubte an Hexen. Er predigte: "Es ist ein überaus gerechtes Gesetz, dass die Zauberinnen getötet werden, denn sie richten viel Schaden an." Luther hielt sich für aufgeklärt. Die Erde, die um die Sonne kreist. Unsere Menschenrechte, die uns so modern vorkommen. Wahrheit scheint mir eine Frage der Zeit zu sein.

Herbsttag

Diesig ist´s. Doch leuchtet der Wald. CC0 Pixabay/StockSnap

Sonnenuhr

Altweibersommer - Seidenfäden in den Büschen. Alleen, rot belaubt und Schatten, so lang wie sie im Sommer nur abends sind. Dabei ist erst Mittag. Ich frage mich, ob Sonnenuhren im Herbst überhaupt richtig gehen können, wo der Lichteinfall doch viel schräger ist. Wikipedia sei Dank. Tatsächlich gibt es eigens beschriftete Tafeln fürs Sommerhalbjahr und welche für den Winter. Hauptsache die Sonne lacht.

Trailer

Wer denkt jetzt an Weihnachten? Ich - seit Juni. Da hab ich erstmals überlegt, einen Weihnachtstrailer zu machen für die Lesungen in den Pfarren Linz St. Severin und St. Georgen an der Gusen. Jetzt ist er fertig, hochgeladen bei Youtube und auf meiner Homepage. Viel Spaß beim Angucken und Hören. Die Musik ist von Angela Appenzeller, Akkordeon-Studentin auf der Anton Bruckner-Uni in Linz, und Gerald Bok. Er komponiert für sein Leben gerne und hat die alten Weihnachtslieder passend zu den Texten aufgepeppt. Mehr zur Lesung gibt´s unter Lesungen 2010. Ach ja, die Termine poste ich auch gleich auf der Startseite für alle, die Interesse haben hinzukommen. Pfarre Linz St. Severin - Frauenadvent Montag, 29. November 2010; 19:00 Uhr Pfarre St. Georgen/Gusen - Adventstunde Donnerstag, 2. Dezember 2010; 19:30 Uhr

Über mich ...

Ich habe oben in der Menü-Leiste eine Seite Über mich ... erstellt. Für alle, die sich das Klicken sparen wollen, das gibt´s drauf zu lesen: Als Kind zeichnete ich jeden Tag. Spielten wir draußen Räuber, saß ich nachher am Stubentisch und malte die Höhle, die Hängematte aus buntem Tuch, das Eisengestell über dem Feuer, den Rauchabzug in der Steindecke. Die Liebe zum Detail ist mir geblieben. Heute nütze sie mir beim Schreiben. Während meiner Volksschulzeit liebte ich Emmenthaler Käse. Ich aß, bis mir graute. Seit vorigem Jahr mag ich den würzigen Lochkäse wieder. Mit vierundzwanzig wollte ich keine Brille mehr. Der Optiker passte mir Linsen an. Meine Augen trockneten aus, die Linsen blieben auf den Pupillen kleben, drehten sich nicht mit. Ich trage immer noch Brille. Ein Selbstportrait ohne hab ich trotzdem geschafft. Ich schreibe, weil ich gerne Kind bin. Oder König. Puppenspieler. Meine Figuren sind meine Untertanen. Ich ziehe die Fäden. Das ist meine Welt.  (c) Maria Appe...