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Posts mit dem Label "Glück" werden angezeigt.

Hundsregen

Am Samstag und am Sonntag regnete es. Gassi gehen mussten wir trotzdem. Als der Regen mehr wurde, stellen wir uns unter einen Baum. Es prasselte dennoch herab. Ich fand das nicht lustig. Mein Hund auch nicht. Er streckte die Schnauze gegen den Wind und schnupperte. Tausend Gerüche, tausend Abenteuer. Aber Frauchen ist aus Zucker. Das ist Pech. Zum Glück für den Hund mussten wir irgendwann ins Haus zurück. Sobald ich meine Hoffnung auf besseres Wetter begraben hatte, sprinteten wir los. Ich geduckt, der Hund bellend und hüpfend vor Glück.

Glücksstück

Du bist wie Milchkaffee zum Frühstück. Ich denk nicht darüber nach. Du bist einfach da. Ich lebe mein Leben mit dir im Fluss. Ich lebe es laut, leise, verzweifelt, mit Genuss. Ohne Bohnen würde ich Milch mit Wasser trinken. Ohne dich würde ich im Chaos versinken. Ich würde nicht an mich glauben. Meine Launen würden mir die Laune rauben. Ohne dich hätte ich keinen zum Reden. Nach Feierabend könnte ich für niemanden blödeln. Ohne dich säße ich alleine auf der Couch. Da wäre niemand, der mit mir Krimis schaut. Du bist mein Glücksstück. Genau wie Milchkaffee zum Frühstück. Und alles, alles was ich dir gebe, sind meine Talente und mein Leben. Und alles, alles was du mir gibst, ist die Gewissheit, dass du mich liebst. CC0 Pixabay/kaboompics

Diese Tage

Es gibt diese Tage, die haben Zeit und Gefühl, sie tragen deine Seele durch das Lebensgewühl. Ein solcher Tag holt dich runter von tausendeinhundert, gleichzeitig lässt er dich schweben, für Wochen wieder atmen und leben. Diese Tage sollte es geben wie Tropfen im Meer. Tatsächlich knausert Gott, schenkt diese Tage kaum her. Vielleicht einmal im Jahr. Manchmal bloß alle zwei und hin und wieder warten wir drei. Doch ich spüre eine Ahnung, ich glaube, ich weiß, wie es geht, wie ich diese Tage nun jeden Tag leb: zuerst brauch ich etwas tags zuvor, das mich weckt wie Sonnenstrahlen Salamander im Moor. Am Tag selbst steht langes Schlafen am Plan, ein Schneesturm vorm Fenster und ein Orkan. Und heult dann der Wind so richtig ums Haus, dreh ich mich im Bett um, denn ich muss nicht raus. Ja, so könnte es gehen, so würd ich gern leben. Dann wären die Tage leicht wie die Luft, so flauschig gemütlich, so schnell verpufft. Auf einen Tag folgte der nächste. Ich besuchte F...

Glück

Glück ist ein strahlend blauer Tag und ein Kribbeln in der Nase.

Die kleinen Dinge

Ich pflücke für meine neue Vase Gänseblümchen, Kuckucksblumen, Hahnenfuß und Stiefmütterchen. Die Vase ist wunderschön, klein, mit geflochtenem Henkel, aus rotem Ton. Freude ist was Seltsamens. Sind´s die Blumen? Ist´s die Vase? Jedenfalls bin ich glücklich.

Freude

Freude ist die gelbe Brille, durch die man den Tag anschaut.

Brösel

Mit dem Glück ist es, wie mit einem Teller, auf dem Brösel liegen. Dort und da häuft es sich.