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Im Handel: Ein Cowboy im Dörfle

Herzklopfen – endlich ist „Ein Cowboy im Dörfle“ im Handel erhältlich. Ich fühle mich wie eine Mama an der Haustür, deren Kind die Schultasche schultern und zum ersten Mal alleine zum Bus geht. Ich habe eine Riesenfreude, bin stolz und gespannt, wie euch meine Story über den Cowboy Jase Jackson und seine bayrische Liebe Laura gefällt. 50 Seiten Liebe in „Ein Cowboy im Dörfle“. Ab sofort überall erhältich, wo es E-Books gibt. Maria Appenzeller. 2018. dp Digital Publishers. Stuttgart. ISBN: 9783960873174 Kaufen bei Amazon Kaufen bei Thalia 50 Seiten Liebe. Ein Cowboy im Dörfle. Überall wo es E-Books gibt.

Ein Cowboy im Dörfle

Am 26. Jänner erscheint meine 50-seitige Short-Story „Ein Cowboy im Dörfle“ als E-Book in der Booksnack -Reihe des Stuttgarter-Verlags dp Digital Publishers . Meine Liebesgeschichte über den Cowboy Jase und seine bayrische Liebe Laura lässt sich somit in allen E-Book-Shops wie Amazon, Thalia, Weltbild etc. kaufen – und über E-Reader, Smartphone, Tablet lesen. Kurz und knackig – darum geht´s: Aufruhr im bayrischen Dorf! Eigentlich wollte Laura mit Cowboy Jase Jackson Schluss machen — per Skype, denn wer fliegt für einen Kurztrip von Bayern nach Nevada? Das dachte Laura, aber nicht der Cowboy. Spontan steigt er in den Flieger, um Lauras Herz zurückzuerobern. Doch Jase Jackson ist so ganz und gar nicht der Amerikaner, den die Dörfler erwartet haben. PS: Bei Amazon lässt sich „Ein Cowboy im Dörfle“ schon vorbestellen.

Liebe für ein Cowgirl

Wenn ich dich nicht hätte, müsste ich dich erfinden. Vielleicht in: „Liebe für ein Cowgirl.“ (Autorin Maria Appenzeller über die Liebe ihres Lebens) CC0 Pixabay/sevenkids6277

Das Pferd ist weg

Scheiße! Das Pferd war weg! Mia rannte über die Koppel. Die Cowboystiefel waren kacke. Klar, zum Reiten hatte der kleine Absatz seine Berechtigung. Schließlich wollte Mia nicht wegen glatter Sohlen durch die Steigbügel rutschen und bei einem Sturz womöglich hängen bleiben. Aber auf der Wiese stolperte sie. Huch! Mia schlug mit dem Gesicht auf. Das Gras war warm und weich und roch – eindeutig! Okay, dachte sie resigniert. Alte Indianerweisheit: Ist die Scheiße noch am Dampfen, kann das Pferd nicht weit gelaufen sein. Das bestätigte sich, als Mia sich aufrappelte: Völlig frei – ohne Sattel und Trense – galoppierte ihre Schwester in den Sonnenuntergang. CC0 Pexels

Lebenszeichen

Tagsüber ist Lena farblos. Nur in der Nacht sendet sie Lebenszeichen. Die Empfänger wählt sie willkürlich aus. Das Licht des Bildschirms legt das Zimmer in kaltes, dünnes Licht. Lena hockt mit dem Laptop auf dem Bett und hackt in die Tastatur. Nun heißt es warten und währenddessen in Zeitungsforen und auf Social-Media-Kanälen nach weiteren Opfern suchen. – Ha! Jemand hat angebissen. Eindeutig verärgert anwortet er auf Lenas Kommentar. Die Nacht ist gelaufen für jenen Mensch am anderen Ende des Internets, denn er wird unruhig warten, bis Lena zurückschreibt. Es wird nichts Nettes sein. Das ist es nie, wenn Troll Lena an ihrer ignoranten Umwelt Rache übt. CC0 Pixabay/Free-Photos

Cowgirl auf Abwegen

Eines Tages fand Pia ihr Pferd langweilig. Immer die gleichen Pfade zwischen Farn und Dornenranken. Pia wollte einen Neuanfang. Tom nahm sie mit zur Rallye. Sie warten an der Steilkurve hinter der Absperrung und schluckten Staub, wenn die Fahrer durch die Kurve drifteten. Tom zog Pia an sich. „Geiler als der Gaul, was?“, schrie er gegen die Motoren. Das fand auch Pia. Dann schmerzten ihre Füße vom Stehen. – Nach einem Autosommer war ihr das Pferd lieber. CC0 Pixabay/langll

Konny sieht rot

Konnys Todestag fiel auf ihren Geburtstag. Übelkeit weckte sie am Morgen. Konny sprang aus dem Bett und rannte zur Tür. Sie hechtete über den Köter, der seit Heinrichs Auszug vor dem Schlafzimmer lag und auf Heinrich wartete. Bello erschrak und biss zu. Humpelnd und blutend erreichte Konny das Klo. – Mit Tempo hundert schoss sie wenig später durchs Ortsgebiet, den Knöchel notdürftig verbunden. Eine Ampel noch bis zum Gemeindearzt. Konny trat aufs Gaspedal. Als sie in die Kreuzung einfuhr, sprang die Ampel um. Das letzte, was Konny sah, war: Rot. CC0 Pixaby/adonyig

Cowgirl-Träume

Das hatte sich Sabrina anders vorgestellt. In ihren Tagträumen schaukelte sie im Westernsattel hinter einem Cowboy her. Und wenn sich der Cowboy auf seinem Pferd zu ihr umdrehte, besaß er ein Jetzt-geht-die-Sonne-auf-Lächeln wie ihr Lieblingsschauspieler Chris Hemsworth. In Wirklichkeit hatte der Vorreiter kaum Zähne im Mund und Sabrina litt an einem Wadenkrampf vom stundenlangen Reiten. Ach, hätte sie doch nie jenem Werbetext vertraut: Reiten vom Morgen bis zum Abend. Wir machen Cowgirl-Träume wahr. CC0 Pixabay/coreyjonesvisuals

Der Zahn der Zeit

„Versteh mich nicht falsch“, seufzte Edgar. „Aber an dir nagt eben der Zahn der Zeit.“ Die Wohnungstür knallte. Andrea blieb allein zurück. „Edgar, warte!“ Hals über Kopf stürzte Andrea hinaus ins Treppenhaus. Sie lief hinter Edgar her. „Ich kann mir den Busen straffen lassen!“, flehte sie. „Ich habe etwas gespart.“ Edgar lachte dröhnend. „Mein Gott! So viel Geld hast du nicht“, feixte er, packte seine Jogginghose am Gummibund und zog sie hoch. Hitze stieg Andrea ins Gesicht. Immer noch lachend setzte Edgar den Fuß über die erste Stufe. Dann ging es schnell. Edgar stolperte über seinen losen Schlappen. Er ruderte mit den Armen und stürzte. Stufe für Stufe poltere er hinunter. Unten stöhnte er: „Verdammt, Andrea! Hilf mir. Es ist der Knöchel.“ Langsam schüttelte Andrea den Kopf. „Nein“, murmelte sie. „Nicht der Knöchel. Der Zahn der Zeit.“ CC0 Pixabay/Pexels

Falscher Wind

Christinas Welt zerbrach am Hochzeitstag. „Also daher weht der Wind“, keuchte sie beim Anblick ihres Bräutigams. „Besoffen unterscheidest du deine Braut nicht von der Brautjungfer.“ Sie raffte den Rock und rauschte davon. In der Früh schickte er eine SMS: Sorry, war nicht, wie es aussah. Der Heuchler! Am liebsten hätte sie ihn erwürgt. Dann fasste sie einen teuflischen Entschluss. – Zwei Wochen später beim Segelfliegen stürzte ihr Ehemann ab. Christina arbeitete bei der Kripo. Sie manipulierte die Spuren im Vorfeld. Am Ende der Untersuchungen lautete die Absturzursache: Falscher Wind. CC0 Pixabay/StockSnap